Historie der Schärtenalm

Die Schärtenalm mit Reiteralpe

Die gemütliche kleine Wirtsstube in der Alm

Soweit uns bekannt ist, wurde die Schärtenalm erstmals im Jahre 1495 erwähnt. In den alten Unterlagen wurde die Alm bis 1780 Scherschen genannt.

Früher gab es zur Alm einen Niederleger, die Brunst-Alm mit einem Unterstand zum Melken. Die Milch wurde von dort zur Schärtenalm getragen. Daneben wurde auch noch die Eisl-Alm bestoßen. Nur die Hauptalm (Schärten) ist geblieben.

1969 wurde die Milchwirtschaft aufgegeben. Der Grund liegt darin, dass seit 1960 keine Maisalmen mehr vergeben wurden. Dadurch wurde der Auftrieb immer kleiner.

Bis zu vier unserer 18 Kälber können derzeit über den Sommer noch auf der Alm weiden. Die Alm wurde 1924 von Johann und Maria Graßl (meinen Großeltern) aufgestockt.

1935 erhielt mein Großvater eine Konzession, die uns die Bewirtung von Gästen erlaubt.

Der Kaser wurde kaum verändert. In der Stube steht ein Kachelofen. Heißes Wasser zum Spülen wird im Wasserschiff am Holzherd gemacht. Hinter der Hütte gibt es ein einfaches Plumpsklo.

Im Jahr 2011 wurden es hundert Jahre, dass die Schärtenalm zusammen mit dem Bauernhof „Oberwegscheid“ in unserem Besitz ist.

Als Hüttenwirtin in der 4. Generation, zusammen mit meiner Familie und meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wünschen wir Ihnen einen angenehmen Aufenthalt!

Annemarie Graßl 

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Hinweis:

Ab der Saison 2019 ist aus Brandschutzgründen leider keine Übernachtung mehr auf der Schärtenalm möglich.